StotternEine zugelassene medikamentöse Behandlungsoption gegen das Stottern, das rund ein Prozent der Erwachsenen plagt, gibt es bisher nicht. Hoffnung weckt nun der selektive Dopamin-D1-Rezeptor-Antagonist Ecopipam (Emalex Biosciences), der in einer offenen, unkontrollierten Pilotstudie mit fünf Probanden deren moderate bis schwere Symptome verbessern konnte. Bei Stotternden werden erhöhte Dopamin-Spiegel im Gehirn festgestellt. Bisherige Therapieversuche mit Dopamin-Antagonisten sind jedoch am Nebenwirkungsprofil gescheitert. Durch den selektiven Ansatz verspricht man sich eine bessere Verträglichkeit. Unerwünschte Ereignisse wurden in der Pilotstudie nicht beobachtet.