BlasenentzündungViele Frauen kennen diese Symptome: Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib, häufiger Harndrang – Blasenentzündung! Unbehandelt kann eine Blasenentzündung sogar bis in die Niere aufsteigen.

Meist sind Keime von außen über die Harnröhre in die Blase gelangt und führen dort zu einer Entzündung und Reizung der Blasenwand. Die Folge ist dann eine Infektion der unteren Harnwege, die auch Zystitis genannt wird.

Unkomplizierte Harnwegsinfektionen sind nicht nur unangenehm und hartnäckig, bei etwa der Hälfte der Frauen kommt der Infekt innerhalb eines Jahres wieder. In der Regel helfen Antibiotika bei einer bakteriellen Blasenentzündung rasch und effektiv, die Symptome zu bekämpfen. Allerdings werden im Zuge der zunehmenden Resistenzen antibiotikasparende Therapiemöglichkeiten immer gefragter.

Harnwegsinfektionen: Phytos statt Antibiotika
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Man geht davon aus, dass durch viel trinken einem Harnwegsinfekt vorgebeugt werden kann. Mediziner vermuten, dass die zusätzliche Flüssigkeit dabei hilft, die Bakterien auszuschwemmen und so deren Zahl zu reduzieren und dass sich die Fähigkeit der Erreger, sich an der Blasenwand zu befestigen, einschränkt.

Studie zur Trinkkur

Trinken bei einer BlasenentzündungEin Ärzteteam um Dr. Thomas M. Hooten von der University of Miami in Miami testete in einer klinischen Studie die Trinkkur über 12 Monate an 140 gesunden Frauen. Die Probandinnen hatten ein Durchschnittsalter von 35,8 Jahren und im Vorjahr im Schnitt drei Blasenentzündungen erlitten. 70 Frauen wurden angehalten die tägliche Trinkmenge um 1,5 Liter zu erhöhen, die anderen 70 Probandinnen behielten Ihren Wasserkonsum bei. Die Frauen, die zusätzlich 1,5 Liter Wasser täglich tranken, hatten um fast die Hälfte weniger wiederkehrende Blasen-Infektionen als diejenigen, die ihre übliche Flüssigkeitsmenge zu sich nahmen. Viel trinken bewahrt also vor einer wiederkehrenden Blasenentzündung.

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