Magnesium und MigräneBei der Migräne handelt es sich um einen einseitigen, pulsierenden Kopfschmerz, der anfallsartig auftritt. Er kann von Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet werden.

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden unter Migräne, wobei Frauen dreimal häufiger betroffen sind. Auslöser können Stress, bestimmte Nahrungsmittel und Unregelmäßigkeiten im Schlaf- und Wachrhythmus sein. Die Kopfschmerzen während eines Migräneanfalls können zwischen einer Stunde bis zu drei Tagen andauern. Migräne ist nicht heilbar und bedeutet für die Betroffenen eine starke Einschränkung im Alltag.

Zur Behandlung sind neben gängigen Schmerzmitteln sogenannte Triptane die Mittel der Wahl. Zunächst sollte allerdings durch einen Neurologen die Migräne eindeutig diagnostiziert werden, um andere Ursachen für die starken Schmerzen auszuschließen.

Treten die Attacken öfter als zweimal pro Monat auftreten oder halten diese länger als 72 Stunden an, empfehlen Ärzte eine Migräne-Prophylaxe. Als Mittel der ersten Wahl gelten Betablocker und Antiepileptika, die die Anfallshäufigkeit senken sollen. Sie sind allesamt verschreibungspflichtig und ihre Einnahme durchaus mit unerwünschten Wirkungen verbunden.

MagnesiumSchon lange wird über Magnesium in der Migräneprophylaxe diskutiert und immer wieder gibt es Studien, die eine Wirksamkeit belegen. Tatsache ist, dass sich bei Migränepatienten häufiger ein Magnesiummangel nachweisen lässt als bei Gesunden. Magnesiumionen sind im Körper an zahlreichen Reaktionen beteiligt. Ein Mangel an diesem Mineralstoff kann sich ungünstig auf die Funktion verschiedener Neurotransmitter im Gehirn auswirken. Außerdem wird ein bestimmter biochemischer Vorgang an der Hirnrinde begünstigt, der bei Migräne auftritt. Letztendlich ist eine Prophylaxe mit Magnesium sicherlich einen Versuch wert. Empfohlen werden zweimal täglich 300 Milligramm in Form von Kapseln, Direktgranulaten oder Brausetabletten.

Vor allem für Schwangere, Stillende und Personen, für die die verschreibungspflichtigen Mittel nicht in Frage kommen, ist das eine gute Hilfe. Als Nebenwirkung kann es zu Stuhlerweichung bis hin zum Durchfall  kommen, was durch Dosisreduzierung oft wieder verhindert werden kann.

Zur Vorbeugung von Migräneattacken sind ein regelmäßiger Tagesablauf, Stressbewältigung, Entspannungsübungen und eine ausgewogene Ernährungsweise hilfreich.

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