RotavirusDie STIKO hat die Schluckimpfung für Säuglinge gegen Rotaviren in den Impfkalender aufgenommen. Damit lassen sich 92 Prozent der schweren Verläufe mit Klinikeinweisung vermeiden und 74 Prozent der Infektionen insgesamt. Entscheidend ist, dass die Kinder früh geimpft werden. Die STIKO rät dringend, die Impfserie in der 6. bis 12. Lebenswoche zu beginnen und rechtzeitig abzuschließen. Je nach Impfstoff ist das in der 24. oder 32. Lebenswoche der Fall.

Was sind eigentlich Rotaviren?

Rotaviren sind die häufigste Ursache für schwere Durchfallerkrankungen, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 6-24 Monaten. Sie tritt aber auch bei älteren Kindern auf. Die Infektion erfolgt über Gegenstände, Trinkwasser, verschmutzte Hände oder Lebensmittel.
Hausmittel;
Bei Durchfall und Erbrechen verliert der Körper Flüssigkeit, Zucker und Mineralien. Deshalb ist die wichtigste Therapie die Flüssigkeitszufuhr. Diese kann über gesüßten Tee, Limonade, spezielle Nährflüssigkeit oder in Einzelfällen über Infusionen erfolgen. Nicht geeignet sind Obstsäfte oder Milch. Die Flüssigkeit wird besser vertragen, wenn sie in kleinen Schlucken getrunken wird.

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