familie-joggenImmer mehr Menschen möchten etwas für ihre Gesundheit tun. Neben einer gesunden Ernährung mit mehr frischem Obst und Gemüse, ist körperliche Bewegung ein wichtiger Baustein. Für die einen ist das Ziel bei der sportlichen Betätigung eine Gewichtsreduktion, für andere eher eine Form sich fit zu erhalten.

Gerade zu Jahresanfang verzeichnen Fitnessstudios hohe Zuwachsraten an Anmeldungen. Aber ein falscher Ehrgeiz und eine Überforderung des Körpers nach langer sportlicher Untätigkeit sind sicherlich nicht gesundheitsförderlich. Wesentlich einfacher und günstiger ist es, mit Joggen oder Walken die Ausdauer zu verbessern. Ein  moderates Lauftraining wirkt sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus und kann die Lebenserwartung verlängern. Zusätzlich stärkt es das Immunsystem und lässt lästige Fettpolster schmelzen. Dazu braucht es nur ein paar gute Laufschuhe und einfache Sportbekleidung.

Etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren schnürt regelmäßig die Laufschuhe, Tendenz steigend. Nachweislich können Männer, die regelmäßig joggen, ihre Lebenserwartung um 6,2 Jahre und joggende Frauen um 5,6 Jahre verlängern. Die effektivste und gesündeste Lebensverlängerung erreichten laut einer Studie die Läufer, die  dreimal pro Woche bei maximal acht Kilometer pro Stunde für bis zu insgesamt zweieinhalb Stunden laufend unterwegs waren. Hier kann ein bis zu 70 Prozent reduziertes Sterberisiko erreicht werden.

Jeden 2. Tag Joggen

Sinnvoll ist es auch, jeweils einen Tag Pause zwischen den Laufintervallen einzulegen, damit sich die Muskeln regenerieren können. Wer allerdings großen Ehrgeiz an den Tag legt und mehr als dreimal pro Woche trainiert und sich dazu noch völlig verausgabt, kehrt die Vorteile aus dem regelmäßigen moderaten Laufen in nachteilige Effekte um.

Daraus kann sich ein ähnliches Sterberisiko wie bei Nichtsportlern ergeben. Beruhigend ist ja, dass die Vorgaben für ein lebensverlängerndes Sportprogramm gar nicht so dramatisch hoch gesteckt sind. Deshalb sollte man am besten gleich damit beginnen. Wichtig ist es, langsam zu starten und die Trainingsintervalle individuell zu erhöhen, damit man sich nicht überfordert und nicht die Lust verliert. Liegen bereits Herzerkrankungen oder Kreislauferkrankungen vor, sollte vor dem Beginn ein Arzt konsultiert werden.

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