Das NSAR Ketoprofen kann offenbar auch schwere Migräne lindern, wenn trigeminale Nervenendigungen im Gesicht damit eingecremt werden. Magen-Darm-Beschwerden lassen sich dadurch vermeiden. Auf dem Kongress der American Academy of Neurology in Washington wurden erste Ergebnisse einer solchen transdermalen Migränetherapie vorgestellt. Die Forscher verwendeten ein spezielles Gel mit 5 Prozent Ketoprofen. Das Besondere an dem Gel: Der Wirkstoff zieht extrem schnell in die Haut ein. Nach zwei Stunden werden dort 10- bis 20-fach höhere Wirkstoffkonzentrationen erreicht als mit Standardemulsionen. Würden die Daten in größeren Studien bestätigt, so könne eine neue „Ära der topischen Schmerztherapie“ beginnen. Das NSAR-Gel sei möglicherweise auch zur Prophylaxe und zur