ACE-HemmerACE-Hemmer sollten zur Behandlung von Patienten mit Bluthochdruck oder kardiovaskulären Erkrankungen nicht mehr eingesetzt werden. Stattdessen sollten Patienten mit entsprechender Indikation Inhibitoren des Angiotensin-II-Rezeptors Typ 1 (AT1-Antagonisten oder auch Sartane) erhalten. Die B-gründung: Die beiden Substanzklassen wirken zwar nahezu identisch, aber AT1-Antagonisten haben weniger Nebenwirkungen. Zum Beispiel kommt es unter ACE-Hemmern häufig zu trockenem Husten, ebenso ist das Risiko für Angioödeme unter deren Anwendung erhöht.

ACE-Hemmer sind Arzneistoffe, die insbesondere in der Therapie des Bluthochdruckes (arterielle Hypertonie) und der chronischen Herzinsuffizienz Anwendung finden. Sie sind Hemmstoffe (Inhibitoren) des Angiotensin-konvertierenden Enzyms (Angiotensin Converting Enzyme), das im Wesentlichen die Umwandlung von inaktivem Angiotensin-I in aktives Angiotensin-II bewirkt und ein Teil einer den Blutdruck steuernden Kaskade ist (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System). ACE-hemmende Inhaltsstoffe wurden zuerst in Schlangengiften gefunden. Die wichtigsten in der Therapie verwendeten Wirkstoffe dieser Kategorie sind Captopril, Enalapril, Lisinopril, Perindopril und Ramipril.(Quelle: Wikipedia)